Donnerstag, 28. Mai 2015

Schnelles Windlicht




Heute eine schnelle Idee für ein süsses Teelicht. Zum Beispiel für gemütliche Abende auf dem Balkon. Oder ein kleines Mitbringsel zur Grillparty...

Benötigte Materialien:
1 leeres Glas
1 Buchseite von einen vorzugsweise altem Buch, oder ein Stück Zeitung
etwas Paketstrick
Klebestift
Schere
Teelicht


Die Buchseite so zuschneiden, dass sie gut um das Glas gewickelt werden kann.
Zwei (oder mehr) Herzen aufzeichnen.


  Die Herzen mit einer spitzen Schere ausschneiden.


Das Papier nun mithilfe des Klebestiftes auf dem Glas festkleben.


Zum Schluss noch etwas Paketstrick ein paar mal oben um das Glas wickeln. Teelicht hinein.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Aus alt mach neu - Kleid zu Rock

Ich gehe sehr gern in Second Hand Läden. Da kann man immer wieder mal ein paar richtig gute Schnäppchen machen. Manchmal sehe ich dort auch das eine oder andere Stück, das mir richtig gut gefällt, aber leider nicht in meiner Grösse ist, oder der Grösse meiner Kinder.
So wie letzte Woche. Da fiel mir sofort dieses tolle Kleid ins Auge. Grösse 36. Da passe ich niemals rein. Und für meine Töchter noch viel zu gross. Für nur 1,50 Euro. Und was nicht passt, kann manchmal passend gemacht werden. Das kann selbst ich als relativ unbedarfte Näherin.


Von diesem Kleid habe ich nun das Oberteil gerade abgeschnitten.



Das Ganze auf Links drehen und den abgeschnittenen Rand ca.  4 cm umfalten und mit Nadeln abstecken. Dann diesen Rand festnähen, dabei aber am Ende ca. 2 cm aussparen. Ich habe zur Sicherheit zwei Nähte dicht nebeneinander gemacht, damit es auch gut hält.


Ein Stück Gummilitze mit einer Sicherheitsnadel durch den entstandenen Kanal führen. (Dafür war die Aussparung der Naht)


Das Gummi auf die richtige Länge kürzen und die Enden übereinanderlegen und zusammennähen. Dann die Aussparung ebenfalls zunähen.


 Den Rock nun wieder rechtsherum drehen. Schon fertig. Und meine Tochter war begeistert.

Freitag, 22. Mai 2015

Rhabarbertiramisu

Es ist wieder Rhabarberzeit! Manche mögen dieses Gemüse/Obst nicht so sehr, weil es doch sehr sauer ist. Aber mit der richtigen Zubereitung kann man vielleicht auch Rhabarbermuffel dafür begeistern. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem Rhabarbertiramisu ala Stephie?


Zutaten:
1kg Rhabarber
150 ml Apfelsaft
1 Päckchen Vanillezucker
3 El Zucker
300g Eierplätzchen oder Löffelbisquit
2 Päckchen Vanilleschlagcreme (Instantpudding)
600 ml Milch
1 Becher Sahne


Zubereitung:
Rhabarberstangen waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden. Den Rhabarber dann mit 150 ml Apfelsaft, 1 Päckchen Vanillezucker und 3 Esslöffel Zucker in einem Topf aufkochen. So lange kochen, bis der Rhabarber weich ist, aber nicht unbedingt zerfallen. Etwas abkühlen lassen.



300g Eierplätzchen oder Löffelbisquit in eine Gefriertüte geben und mit einem Teigroller grob zerkleinern.


2 Päckchen Vanilleschlagcreme mit Milch nach Anleitung zubereiten.
1 Becker Sahne schlagen und unter den Pudding mischen.


Nun alles schichtweise in eine grosse Schüssel füllen. Zuerst 1/3 der Kekse, dann Pudding, dann Rhababer,  dann das Ganze noch zweimal wiederholen.


Im Kühlschrank für eine Weile ziehen lassen.


Donnerstag, 21. Mai 2015

Herzliches Lesezeichen

Bei Pinterest habe ich neulich diese süssen Herzlesezeichen gefunden. Leider nur auf dem Foto ohne schriftliche Anleitung.
 
Aber so schwierig sind sie nicht zu machen und deswegen stelle ich euch hier jetzt die ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung vor. Diese Lesezeichen lassen sich gut aus Reststücken von Geschenk- oder Bastelpapier herstellen.

 Man braucht eine Papierstreifen von etwa 7 x 14 cm.


 Den Streifen längs in Hälfte falten.


Dann einmal quer halbieren und wieder öffnen.


Dann eine Seite an dem Mittelstrich in einem 90 Grad Winkel nach oben falten.


Die andere Seite ebenfalls hochfalten.


Das Stück einmal umwenden, dann die beiden oberen Teile ca. 1 cm nach unten umfalten.


An dieser Stelle empfehle ich ein kleines Stückchen Klebestreifen über den Spalt in der Mitte zu kleben, das gibt dem Ganzen mehr Stabilität. An den beiden oberen Teilen nun  jeweils beide Ecken umknicken. Wer möchte, klebt diese Ecken fest, dann biegen sie sich nicht so leicht wieder auf.
Die Herzform ist nun gut zu erkennen.


Wieder umgedreht sieht das Herz dann so aus:


Das Herz kann nun leicht über eine Buchseite gesteckt werden.



Donnerstag, 14. Mai 2015

Fadengrafik - für Kinder

Meine mittlere Tochter hat seit kurzem eine ausgeprägte Aufräum- und Dekorierphase.
(Ich hoffe, das mit dem Aufräumen hält lange an!)
Plötzlich ist ihr das Zimmer zu chaotisch und langweilig und so wurde einiges sortiert und umgeräumt. Und am Liebsten hätte sie noch viel mehr Farbe im Zimmer.
Auf der Suche nach einfachen Ideen für eine schöne Wanddeko fiel mir meine Fadengrafik ein, die ich vor einer ganzen Weile gemacht hatte.
Da sie dazu motiviert war habe ich alle notwendigen Materialien besorgt.
  • ein Holzbrett (das war ein Reststück aus dem Baumarkt)
  • Aufhänger für das Brett
  • Acrylfarbe zum Bemalen
  • Hammer und Nägel
  • Wollreste
Dann konnte es losgehen .


Das Brett bemalen und Trocknen lassen


Die Aufhänger anbringen. Nicht vergessen, das vorher zu machen, Später wird das schwierig!


Das gewünschte Motiv auswählen und auf das Brett übertragen. Dabei kann man gleich einfach nur die Punkte für die Nägel markieren. Nicht zu dicht markieren, das macht die Arbeit unnötig schwerer.


So ungefähr sieht das dann auch. Wer mit Bleistift arbeitet, kann dann auch noch kleine Korrekturen vornehmen.


Nun werden die Nägel entsprechend angebracht. Da brauchte sie ein bisschen Hilfe. Ich empfehle, ein nicht zu hartes Brett auszuwählen.

  
Wenn alle Nägel eingeschlagen sind kann das Bespannen mit der Wolle beginnen.


Dafür den Anfang des Fadens um einen Nagel knoten und dann rings um das Motiv spannen. Entweder kreuz und quer, oder der Reihe nach.


 So sieht das fertige Werk auf, das nun an die Wand gehängt werden kann.


Mittwoch, 13. Mai 2015

Muffinblech mal anders genutzt

Vor einer ganzen Weile hatte ich schon mal einen Beitrag hier gepostet, auf dem ich euch verschiedeneste alternative Nutzungsmöglichkeiten für Muffinbackbleche vorgstellt habe.
Wer gern nachlesen möchte findet das hier:

Muffinbleche

Als ich nun neulich einem meiner Hobbies nachging, dem Puzzeln, fiel mir noch ein weiterer Nutzen dafür ein.
Gerade bei Puzzeln mit vielen Teilen ist es oft unübersichtlich, wenn man alle Teile einfach auf dem Tisch ausbreitet.


Wenn man die Teile jedoch vorher sortiert, nach Farben, Randstücken... dannwird das Ganze wesentlich angenehmer und erspart einem viel Gesuche.
Um diese verschiedenen Stücke in ihren Kategorien getrennt zu halten, benutze ich ein Muffinblech.
So einfach kann es sein.

Freitag, 8. Mai 2015

Apfel-Zimt Muffins

Zimt ist eines meiner absoluten Lieblingsgewürze.Es gibt so viele verschiedene Einsatzmöglichkeiten dafür.
Und für mich passt Zimt nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über.
Deswegen habe ich diese Woche, als mich ein Zimtappetit überkam spontan ein paar Apfel-Zimtmuffins gebacken.

Diese Muffins sind saftig und lecker. Das Beste daran ist die Zimt- und Zuckerkruste, die man nach dem Backen macht.

Für diese Muffins braucht man:
3 mittelgrosse Äpfel
 2 TL Mehl
Die Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Stücke schneiden. Die Apfelstücke in einer Schüssel in dem Mehl wälzen.

320 g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Zimt
1 1/2 TL Backpulver
In einer anderen Schüssel  Mehl mit Salz, Backpulver und Zimt verrühren und beiseite stellen.

60 g brauner Zucker
80 g weisser Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
120 g Butter
2 Eier
125 ml Milch
Die Butter schmelzen und mit dem Zucker gut cremig mixen. Dann die Eier einzeln unterrühren und gut vermixen. Dann in kleineren Portionen immer abwechselnd etwas von der Mehlmischung und der Milch einrühren. Nicht zu lange durchmixen!
Zum Schluss die Apfelstücke unterheben.


Eine 12er Muffinform einfetten oder mit Papierförmchen auslegen. Den Teig gleichmässig in den Förmchen verteilen und die Muffins im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen.


Nach dem Backen etwas abkühlen lassen.


60 g Butter
100 g Zucker
2 EL Zimt
Butter schmelzen und eine Zimt und Zucker Mischung herstellen.
Die Muffins nun zuerst in die Butter tauchen und dann in der Zuckermischung wälzen.


Donnerstag, 7. Mai 2015

Viel Spielspass für wenig Geld - "Stärkematsch"

Wusstet ihr, dass man aus einer Packung Stärke und etwas Wasser eine Mischung zaubern kann, mit der sich Kinder stundenlang beschäftigen können?
Das haben meine Töchter jedenfalls gemacht.
Dafür werden der Inhalt einer Packung Speisestärke in einer grossen Schüssel mit so viel Wasser verrührt, bis eine zähflüssige Mischung entsteht.
Die Schüssel am besten auf eine mit Zeitung oder Wachstuchdecke ausgelegtem Tisch stellen.


 Das besondere an diesem "Stärkematsch" ist, dass es scheinbar mühelos innerhalb von Sekunden den Zustand verändert.
Wenn man es vom Schüsselboden nimmt und schnell in der Hand rollt, kann es es zum Beispiel in eine Kugel formen. Sobald man jedoch still hält, schmilzt die Masse in den Händen.


Man kann auch mit der flachen Hand auf die Masse in der Schüssel schlagen ohne sich die Hände nass zu machen, greift man jedoch langsam hinein, fühlt man den Schleim.


Das lädt einfach ein zum Spielen und Entdecken.
Eine Packung Stärke kostet ca. 50 Cent. So günstig kann Spielvergnügen sein.

Montag, 4. Mai 2015

Putztag - Putzwoche

Einer meiner ersten Posts war der zum Thema "wie putze ich was wann"! In den letzten Jahren habe ich mein System stetig weiterentwickelt. Die Putzwoche ist immer noch eine Option, wenn ich einmal in einer Woche so gar keinen ganzen Vormittag zum Putzen finde... Hier das Original vom Oktober 2010:

Diesen Blog habe ich vor allem wegen folgender Aussage begonnen: "Deinen Putzplan, den musst Du mir bei Gelegenheit einmal erklären!!!"

Also, die Idee kommt nicht von mir, sondern von Courtney von Women Living Well (Thank you so much Courtney!) und ist so einfach wie genial:

Jeden Tag wird ein bisschen erledigt. Auf Englisch ergibt sich dabei folgende Merkhilfe:


Monday - Menu & Market
Tuesday - Toilets, Tubs & Towels
Wednesday - Wash
Thursday - Dust
Friday - Floors


Aber eigentlich baut sich das System so klar die Woche hindurch auf, dass man sehr bald keine Merkhilfe mehr benötigt: Am Montag Menüplanung, Dienstag das Bad und die heisse Wäsche, am Mittwoch die restliche Wäsche, Donnerstag Staub wischen und Freitag dann die Böden - fertig. Zur Sicherheit habe ich mir meinen Wochenplan auch noch als Desktop-Hintergrund erstellt (dazu demnächst mehr).


Hier also mein Wochenplan:

Montag = Menüplanung für die Woche und Lebensmittel einkaufen
Dienstag = Bäder putzen und Handtücher waschen (60- und 90-Grad-Wäsche)
Mittwoch = Waschtag (30-Grad-Wäsche und Feinwäsche)
Donnerstag = Staub wischen (und bei Bedarf Fenster putzen)
Freitag = Böden reinigen

Bis zu den Sommerferien hatte ich immer einmal in der Woche Putztag und habe dann während des Vormittags das ganze Haus von oben bis unten durchgeputzt. Meistens hatte ich schon nach dem Staubsaugen keine Lust mehr, vor allem weil noch so viel vor mir lag. Seit ich nach diesem Plan putze mache ich jeden Tag eine Aufgabe und diese meistens viel gründlicher und genauer, weil ich ja weiß, danach bin ich fertig. Und selbst wenn ich sehr gründlich ans Werk gehe, bin ich nach einer Stunde fertig (und habe noch Zeit für andere Dinge). Natürlich gibt es auch Wochen, in denen ich die Aufgaben der einzelnen Tage verschiebe, weil etwas anderes Vorrang hat. Da sich die Wäsche ja fast von selbst wäscht, kann man auch gut die Bäder erst am Mittwoch putzen oder am Donnerstag schon die Böden reinigen...

An den kommenden Montagen erzähle ich Euch, wie ich jede einzelne dieser Aufgaben angehe.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Anregungen und schreibt doch mal einen Kommentar, ob Ihr den Putzplan ausprobiert habt und wie es Euch dabei ging!!!

Die folgenden Posts kommen in den nächsten Tagen und Wochen... erinnert ihr euch?

- Eure Katja

Freitag, 1. Mai 2015

Blogg dein Buch - Urlaub im Mittelalter

Ich sollte einmal nachsehen, wann ich begonnen habe, Posts für Blog-Dein-Buch zu schreiben. Bisher waren alle Bücher, die ich mir dort ausgesucht hatte, sehr interessant, gut zu lesen und von recht hohem Niveau.

Waren... denn diesmal habe ich mich wirklich richtig vergriffen! Der Titel und auch der Klappentext versprachen eine leichte aber interessante Lektüre:

Urlaub im Mittelalter (eBook) (Front-Cover)
Unter "Urlaub im Mittelalter" von Maria G. Noel hatte ich die Vorstellung eines Romans, der das Leben im Mittelalter beschreibt und vielleicht sogar Vergleiche mit der Neuzeit anstellt. Dazu eine kleine Romanze - was will man mehr, wenn man sich mit einem Buch in die Sommersonne setzt, die wir ja jetzt endlich haben!

Nun - ich hatte mich getäuscht: Der Klappentext hält zwar, was er verspricht, aber das eBook hat noch einiges mehr auf Lager! Von wegen keusche 70er Jahre - die Protagonistin schläft sich durch das Mittelalter.

Nun habe ich grundsätzlich kein Problem mit delikaten Szenen, auch wenn ich sie lieber in Englischsprachigen Büchern finde - zum einen, weil ich da auch einmal über Wörter hinweg lesen kann, deren genaue Bedeutung im Deutschen leider nicht falsch zu verstehen sind, zum anderen, weil man sich englische Bücher auf alle Fälle mit dem Argument der sprachlichen Bildung "schönlesen" kann. Aber muss denn wirklich das ganze Buch nur aus detailgetreuen und eindeutigen Bettszenen bestehen?

Mir wäre etwas weniger davon, dafür viel mehr Mittelalter, lieber gewesen. Was hätte man aus dem Thema für ein tolles Buch gestalten können – Ansätze dafür finden sich sehr wohl, wenn beispielsweise die Ritter einen Übungskampf absolvieren oder wenn das Leben auf der Burg beschrieben wird – oder sogar, wie eine Burg damals entstand und wie lange das gedauert hatte. Auch der Vergleich des Lebens der einfachen Menschen mit dem der Adligen könnte sehr interessant sein. Nun, vielleicht habe ich auch einfach zu hohe Ansprüche an die Bücher, die ich lese.

Wie das Buch ausgeht, kann ich euch leider nicht sagen – ich bin noch nicht fertig. Zwar hatte ich mich wirklich weit durchgekämpft, aber nun wird die Handlung richtig verworren und daher habe ich das eBook tatsächlich erst einmal zur Seite gelegt. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert!
(Gehöre ich doch eher zu den Leserinnen, die sogar die Schullektüre immer komplett gelesen hatten…).

Die Autorin Maria G. Noel hat übrigens weitere Bücher geschrieben und dieses gehört zu einer Zeitreise Trilogie in der eine Nebenfigur dieses Romans die Hauptfigur ist. In Zukunft werde ich wohl ein wenig besser recherchieren, bevor ich mich für die Rezension zu einem Buch anmelde, versprochen!

... und vielleicht sollte ich mir ja auch wieder einmal einen richtigen Klassiker zur Hand nehmen, um meinen Hunger nach Literatur zu befriedigen!

- Eure Katja

Das Buch ist im Selbstverlag "Winacht & Noel" erschienen. Die Rezension wurde mir ermöglicht durch